Bewahrung kultureller Werte:
Das Egerländer Blasmusik- und Informationsarchiv


  
Eigentlich begann alles mit einer einzigen Schallplatte. Im Jahr 1956 beschaffte mein Vater eine sogenannte "Musiktruhe" und damit zugleich auch einige Single-Schallplatten.
Darunter befand sich die erste Schallplatte des legendären Musikers Ernst Mosch und seiner Egerländer Musikanten.



Seitdem hat mich die Volks- und Blasmusik aus dem Egerland, aus Böhmen oder aus Donauschwaben nicht mehr losgelassen. Ich beschaffte und sammelte seitdem alles, was mit dieser Art der Musik und mit dem Egerland zusammenhing.

Was mit der einzigen Single-Schallplatte begann, erweiterte sich bis heute auf eine nahezu vollständige Sammlung von Schallplatten, Musikkassetten und CD's der "Original Egerländer Musikanten", darüber hinaus auf derzeit rund 6.200 Tonträger sowie auf mehr als 62.100 Titel mit traditioneller Blasmusik beispielsweise aus Böhmen, Mähren, Österreich, Donauschwaben, Bayern, Südtirol, "Oberkrain" und anderen Ländern.

Weitere Informationen zum "Egerländer Blasmusik- und Informationsarchiv" finden Sie auf einer gesonderten Internetseite:
www.egerländer-blasmusikarchiv.de


"Er machte Blasmusik weltberühmt"
Interview der "Prager Zeitung" mit Wolfgang Jendsch im Andenken an den Egerländer Musiker Ernst Mosch

 

Online-Ausgabe der "Prager Zeitung" (www.pragerzeitung.cz)

Im November 2019 bat mich ein Redakteur der "Prager Zeitung", Klaus Hanisch, um ein Interview zum Egerländer Musiker und "König der Blasmusik" Ernst Mosch.
Ernst Mosch vestarb vor zwanzig Jahren -, sein musikalisches Erbe ist bis heute lebendig.
Das Interview beschreibt Ernst Mosch als begeisternden Musiker, als Chef der "Egerländer Musikanten" sowie als Mensch, der seine "Heimat Egerland" liebte und auf musikalischem Weg die Erinnerung daran bewahrte.
Zur Veröffentlichung der "Prager Zeitung": Interview mit Wolfgang Jendsch

 

Böhmischer Wind - Eine Reise durch's Egerland


Eine Reise durch's Egerland (Bildmotive aus dem Buch "Böhmischer Wind"): Von der Eger-Quelle über Marktredwitz mit seinem Egerlandmuseum in die tschechische Kreisstadt Cheb (Eger), von dort nach Svatava (Zwodau), dem Geburtsort von Ernst Mosch, sowie nach Sokolov (Falkenau), seinem späteren Wohnort. In Litomerice (Leitmeritz) endet die Ohre (Eger) und fließt in die Labe (Elbe).

Um das Egerland in seinem ganzen Ausmaß, seine Landschaften, Städte, Dörfer, seine Bevölkerung sowie die kulturellen Überbleibsel damaliger Zeiten ein wenig näher kennenlernen zu können, unternahmen wir im Mai 2012 eine dreiwöchige Reise entlang des Flusses Eger (Ohre) - von seiner Quelle im Fichtelgebirge bis zu seiner Mündung in die Elbe (Labe) bei Litomerice (Leitmeritz). Auf dieser Reise konnten wir zudem die einstige Heimat von Ernst Mosch und einiger seiner Egerländer Musikanten besuchen. Nicht zuletzt gelang es uns auch, den Geburts- und Wohnort unserer eigenen Vorfahren ausfindig zu machen.
Zur Dokumentation unserer Erlebnisse entstand danach der Bildband "Böhmischer Wind - Eine Reise durch's Egerland", der in den Jahren 2012 und 2014 in zwei unterschiedlichen Auflagen gedruckt werden konnte.
Siehe auch: Veröffentlichungen
 


Beitrag der Zeitschrift "Der Egerländer - Eghalanda Bundeszeitung"



In ihrer Ausgabe Nr. 7, Juli 2017, veröffentlichte die Zeitschrift "Der Egerländer - Eghalanda Bundeszeitung" einen ausführlichen Beitrag über das "Egerländer Blasmusik- und Informationsarchiv" sowie über meine musikkulturelle Arbeit.
Den Beitragstext finden Sie hier.

Weiter Beitrag der Zeitschrift "Der Egerländer - Eghalanda Bundeszeitung"



In ihrer Ausgabe Nr. 4, April 2018, veröffentlichte die Zeitschrift "Der Egerländer - Eghalanda Bundeszeitung" einen zweiten, erweiterten Beitrag über das "Egerländer Blasmusik- und Informationsarchiv" sowie über meine musikkulturelle Arbeit.
Den Beitragstext finden Sie hier.